Ohne Moos nichts los: Waldbaden 2022

Der Frühling naht und es macht bald wieder doppelt Spaß in die Natur zu gehen. Dabei zieht es immer mehr Menschen in den Wald. Der Trend des Waldbadens breitet sich immer mehr aus. Damit die volle Wirkung dieses therapeutischen Vergnügens sich entfalten kann, gibt es eine Reihe von hilfreichen Tips.

  1. Nehmen sie sich Zeit. In der Natur gehen die Uhren auf natürliche Art und Weise anders und häufig langsamer. Zwei Stunden Waldbaden pro Woche reichen aus, doch es sollte auch nicht deutlich weniger sein.
  2. Nehmen sie sich noch einmal Zeit. Es geht nicht darum, daß sie einen neuen Wanderrekord erzielen. Weniger ist mehr, wenn es um eine gute Erholung geht. Weniger Druck und ein entspanntes Spazieren entsprechen dem Geist des Waldbadens.
  3. Waldbaden kommt aus Japan. Dort nennt man es Shinrin Yoku, was wörtlich übersetzt „Den Wald atmen“ bedeutet. An keinem anderen Ort der Welt ist eine kleine bewußte Atemübung deshalb so wichtig wie im Wald.
  4. Genießen sie mit allen Sinnen. Die meisten Menschen sind Augenmenschen. Schon deshalb ist es dringend empfohlen, die Augen zu schließen und den Wald zu hören. Wer möchte kann sich vorher ein YouTube-Video mit den häufigsten Vogelstimmen anhören und dann ganz aufmerksam die Bewohner des Waldes mit Namen begrüßen.
  5. Besser Fühlen lautet der Titel eines aktuellen Psycho-Bestsellers. Wenn es die Jahreszeit zuläßt, darf man auch einmal die Schuhe und die Socken ausziehen und achtsam über das Moos laufen. Auf die Plätze fertig – Moos. So etwas kann eine unbezahlbare neue Erfahrung sein.
  6. Andere Bestseller raten dazu, mit den Bäumen zu sprechen, denn sie sind Lebewesen mit einer uralten Geschichte und einer Weisheit, für die sie nicht immer Worte finden. Wer mag kann sich neben einen alten Baum stellen, ihn berühren und in sich hineinhören, was er einem zu sagen hat.
  7. Der Wald läßt einen das innere Gleichgewicht wiederfinden. Um sein äußeres auf spielerische Weise zu testen, kann man gerne einmal auf einen Baumstamm springen und schauen, wie weit man bei diesem Balance-Akt kommt. Das macht Spaß.
  8. Was hat Tarzan getan, als er sich so richtig eins und mächtig im Dschungel gefühlt hat? Er hat geschrieen. Ich sage nicht, daß Bäume Lärm mögen. Ganz im Gegenteil. Sie wissen es aber zu schätzen, wenn man die Hüllen der Zivilisation einmal fallenläßt und alle Wut ganz urtümlich herausläßt. Auch so kann man sich mit der Natur an sich und der eigenen verbinden.
  9. Der Wald ist kreativ. Überall entsteht etwas Neues und Altes verwandelt sich. Auch beim Waldbaden darf man schöpferisch tätig sein, indem man einen Ast nimmt und seine Botschaft an den Wald und die Welt niederschreibt.
  10. Im Japanischen gibt es ein Wort für das Licht der Sonne, das durch die Blätter der Bäume fällt, Komorebi. Die Japaner verbinden mit diesem magischen Spiel eine einzigartige unvergängliche Erfahrung. Auch in Europa des 21. Jahrhunderts gibt es magische Ort. Im Wald findet man sie ganz leicht, wenn man gut hinsieht.

Man könnte noch unzählige weitere Tips geben, die das Waldbaden in seiner Intensität steigern, doch vermutlich sind viele davon individuell und nicht eins zu eins von jedem zu übernehmen. Der Wald bietet jedem die Chance zu experimentieren und zu träumen. Das schönste daran, es ist eine Therapie und ein Coaching, das fast nichts kostet. Ohne Moos, nichts los. Aber mit…

Wer darüber hinaus noch bereit ist, etwas Moos, genauer 250 €, für einen Kurs in Easy Stressmanagment zu investieren, erhält einen Teil davon von den Krankenkassen zurück und nimmt viele weitere Tips für ein entspanntes glückliches Leben mit, das nicht nur im Wald stattfindet. Easy Stressmanagement findet teilweise sogar im Garten statt. Informieren sie sich jetzt und schnuppern sie mit.

Über Innere-Staerke

Dipl.-Psychologe und Spezialist für Stressmanagement und Soziale Kompetenz. Teamtrainer und Berater in Personalentwicklung und Personaldiagnostik. Gründer von Innere Stärke Trainings und Coachings und Personalentwicklung3000
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