Noch viele glückliche Valentinstage

An manchen Tagen wird einem besonders deutlich, wie wichtig es sein kann, eine glückliche Partnerschaft zu pflegen. Zum Beispiel am Valentinstag. Die Geschäfte sind voller Geschenke mit Herz-Emblem. Die Blumenläden machen Rekordumsätze. Wer möchte schon vermissen, seiner Liebsten oder seinem Liebsten zu zeigen, wieviel er/sie einem bedeutet.

Auch aus wissenschaftlicher Sicht macht es Sinn, seinen besten Teil immer wieder mit kleinen Aufmerksamkeiten zu beglücken. Kleine Geschenke erhalten nicht nur die Freundschaft. Sie sind auch gut für die Liebe. Letztendlich zeigen sie, daß man sich mit dem anderen beschäftigt. Das ist manchmal leichter gesagt als getan. Etwas Schönes, das jeden Tag da ist, und sei es ein wunderbarer Partner, wird nur allzuleicht Opfer des menschlichen Hangs zur Adaptation. Was immer da ist, schwindet aus dem Feld des Bewußtseins. Menschen sind sensibel für Veränderungen. Andauernde Wohltaten haben es da schwer. Gut also, daß es Tage wie den Valentinstag gibt. Sie helfen den Liebenden auf die Sprünge. Sie mahnen einen daran, das Glück nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Der ganze Marketing-Rummel hat also auch sein Gutes.

Doch natürlich sollte man seinen Partner und die Liebe nicht für den Rest des Jahres vergessen. Trotz wichtigen Projekten im Job, trotz der Wohnung, die aufgeräumt werden muß und den Kindern, die Aufmerksamkeit verlangen. Kluge Menschen wurden nicht müde, darauf hinzuweisen, daß Liebe manchmal wie Arbeit sein kann. Albert Ellis, der Begründer kognitiven Verhaltenstherapie, faßte es so zusammen: Ich liebe meine Arbeit und arbeite an meiner Liebe. Tatsächlich kann man sich selbst kein größeres Geschenk machen, als es einem anderen zu machen. Paradox. Doch auch hier gibt es eindeutige wissenschaftliche Hinweise: Am glücklichsten sind die Menschen, die sich für andere engagieren. Wer die Wahl hat, sich etwas Schönes zu gönnen oder vielleicht in die Freude eines anderen zu investieren, sollte sich öfter für die zweite Variante entscheiden. Das Glück der anderen macht besonders glücklich.

Die Kunst ist es bei aller Arbeit, und es sei es die für die Liebe, sich selbst nicht zu vergessen. Paare, die lange gemeinsam glücklich sein wollen, beherzigen am besten die so genannte 2+2+2-Regel. Ihr Geheimnis besteht darin, sich immer wieder Zeit für sich selbst und die Liebe zu nehmen. Glückliche Paare gönnen sich alle 2 Wochen einen Abend zu Zweit. Sie organisieren alle 2 Monate ein Wochenende für sich. Trotz Familie. Job und Freunden. Und sie gehen alle 2 Jahre ohne Kinder in Urlaub. Hinter all dieser Arithmetik steckt eine einfache Botschaft. Man sollte sich Zeit füreinander nehmen, denn die ist das größte und schönste Geschenk, das man sich machen kann.

Wie buchstabieren Kinder Liebe? Z – E – I – T. Was für den Nachwuchs gilt, gilt auch in besonderer Weise für den Menschen, mit dem man ihn bekommen hat oder will. Schenken sie sich Zeit, denn Zeit ist die schönste Form der Wertschätzung.

In der 2+2+2-Formel taucht dieser Hinweis zwar nicht explizit auf, doch auch für Paare kann ein gemeinsames Seminar „Easy Stressmanagement“ eine wunderbare Erfahrung bedeuten, die noch viele weitere glückliche Valentinstage vorbereitet.

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