Händewaschen und Brainstorming

In Deutschland und auf der ganzen Welt geht die Angst um. Die Wirtschaftszahlen brechen ein. Das öffentliche soziale Leben soll auf ein Minimum reduziert werden. Die Welt befindet sich offenbar in einer Krise. Das was in solchen Situationen erfahrungsgemäß am wenigsten hilft ist Schwarzmalen. Probleme werden dadurch gelöst, daß man sich ihnen stellt, ja sie sogar als Herausforderung und Chance begreift. Wenn das gelingt hat man einen ersten wichtigen Schritt gemacht, um die Krise zu bewältigen.

Tatsächlich birgt jede Krise auch eine Chance. Wenn Mensch sich in Gefahr wähnen, rücken sie zueinander. Das Miteinander wächst. Die Angst trägt dazu bei, daß wir menschlich näher aneinanderrücken. Das muß und soll in manchen Fällen gar nicht physisch geschehen. Es geht um eine Bewußtseinsveränderung. Was wächst ist das Bewußtsein, daß wir nicht unabhängig voneinander sind. Alle Menschen und die ganze Welt sind miteinander verbunden.

Zwei psychologische Effekt geben Anlaß zur Hoffnung in der Krise. Es gibt offensichtlich einen eindeutigen Feind im Außen, den alle gemeinsam bekämpfen wollen. Dieser Feind im Außen trägt dazu bei, daß Konflikte im Innern zurückgestellt werden. Man konzentriert sich auf die gemeinsame Aufgabe, den äußeren Gegner zu überwinden und bildet im Innern dafür eine Einheit.

Diese neue empfundene Verbindung wiederum erzeugt positive Gefühle. Untersuchungen belegen, daß die Art und Weise wie man sich und andere sieht, die Stimmung langfristig beeinflussen können. Wer sich im Vorteil gegenüber seinen Mitmenschen sieht, fühlt sich kurzfristig aufgewertet, doch langfristig ändert es nichts an der Einstellung zur Welt. Wer dagegen anderen Gutes wünscht und dafür auch etwas unternimmt, fühlt sich nachhaltig besser. Am stärksten ist der Effekt auf das Wohlgefühl tatsächlich, wenn man sich der Verbundenheit mit anderen bewußt ist. Die Welt ist tatsächlich eins. Die Menschheit ist eins. Abschottung ist eine Illusion, die kurzfristig Erleichterung verspricht, aber die Probleme nicht lösen wird. Man muß miteinander leben, arbeiten und gemeinsam Probleme lösen. Die ganze Welt ist ein großes Team.

Die positiven Gefühle, die mit dem Bewußtsein verbunden sind, nicht allein zu sein wiederum, wirken sich sehr positiv auf die Kreativität aus. Angst treibt uns in alte Gewohnheiten, doch Hoffnung und Mut lassen Wunder wahr werden.

Die Situation ist bedrohlich, doch wenn die Menschheit erkennt, daß sie eins ist und über die Sorge zueinanderfindet, wird etwas Neues und Gutes daraus resultieren.  Händewaschen und Brainstorming lautet das Motto der Stunde.

Mehr Hoffnung, Gelassenheit und Mut kann man im Seminar am 18. und 19. April in Berlin schöpfen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, News und Tips abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar