Ungelegte Eier

Der Volksmund empfiehlt, nicht über ungelegte Eier zu sprechen. Wenn man etwas vor hat, so soll man diese Absicht und dieses Ziel also nach landläufiger Meinung, besser für sich behalten. Die psychologische Forschung empfiehlt das Gegenteil. Hier die Erklärung, warum ein kontra-intuitives Vorgehen eher zum Erfolg führt.

Was geschieht, wenn Sie über das reden, was Sie vorhaben? Sie “verpflichten” sich quasi öffentlich, Schritte zu unternehmen, um nicht als Sprücheklopfer abgestempelt zu werden. Sie erhöhen sozusagen den Druck auf sich selbst, endlich in die Gänge zu kommen und zu handeln.

Sicher wissen Sie aus eigener Erfahrung, wie wichtig es sein kann, hin und wieder jemanden an seiner Seite zu haben, der einen aufrüttelt und antreibt. Diese Aufgabe übernimmt im beruflichen Umfeld oft ein Coach oder Trainer. Er erinnert an die eigenen Ziele und motiviert, die erforderlichen Schritte zu tun, um diesem Ziel näher zu kommen.

Aber auch privat kann es hin und wieder gut sein, wenn man an das erinnert wird, was man vorhatte. Abgesehen von der indirekten Kontrollfunktion kann das Wissen der anderen aber noch weitere Vorteile mit sich bringen. Wenn niemand weiß, wovon Sie träumen, wie soll dann jemand auf die Idee kommen, Sie zu unterstützen? Nur, wenn Ihre Freunde Ihre Ziele kennen, können sie mahnen und motivieren. Sie können nur bei offener Kommunikation, emotionale Hilfe leisten, Tipps geben und vielleicht sogar mit anpacken, damit Sie Ihren Zielen näher kommen.

Also lautet der eindeutige Rat an dieser Stelle: Sprechen Sie mit anderen über Ihre Ziele und interessieren Sie sich für die Ziele und Wünsche der anderen. So können sie wechselseitig voneinander profitieren und die Beziehung mit Leben erfüllen.

 

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