Silber, Gold, Soziale Kompetenz

Wer kennt sie nicht die goldene Regel: Behandle andere Menschen so, wie du gerne von ihnen behandelt würdest. Sie findet sich an verschiedenen Stellen in der Geschichte der Menschheit wieder. In der Bibel spricht Jesus von Nächstenliebe. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Bei Kant heißt das ganze überhöht Kategorischer Imperativ.  Das eigene Handeln sollte als allgemeine Richtschnur für das Handeln aller gelten können. Im neuen Gruppentraining sozialer Kompetenz nach Dipl.-Psych. Thomas Lang wird daraus die Platinformel. Der Trainer verrät wie aus Silber und Gold etwas noch Höherwertiges wird: Soziale Kompetenz.

Tatsächlich ist es nicht an jeder Stelle und immer richtig, andere Menschen so zu behandeln, wie sich selbst. Wer sich auf eine eigentümliche Weise „liebt“, tut seinem Nächsten damit vielleicht nicht unbedingt einen Gefallen. Menschen mit niedrigem Selbstwert, dazu zählen insbesondere solche mit Depression, im Business-Deutsch Burn-Out, überfordern sich und andere. Sie stellen überhohe Ansprüche und bereiten sich und anderen damit kontinuierliche Enttäuschungen. Diese Form von Umgang mit sich selbst, sollte man anderen besser nicht antun. Ein Masochist genießt es gequält zu werden, doch nicht jeder steht auf diese Art von Thrill.

Die Lösung des Dilemmas besteht darin, herauszufinden, was das Gegenüber wirklich will. Empathie und sehr gute Kommunikations-Skills sind die Voraussetzung dafür. Beides läßt sich tatsächlich lernen. Und beides führt über den Weg der Selbstwahrnehmung. Wer andere verstehen will, muß erst sich selbst verstehen. Hier hilft der Spiegel der Achtsamkeit. Das neue Gruppentraining sozialer Kompetenz nach Dipl.-Psych. Thomas Lang kombiniert Methoden der Achtsamkeit mit Trainingsansätzen von Hinsch und Pfingsten. Am Anfang ist die Empathie, doch davor kommt noch die Achtsamkeit. Gemeinsam entwickelt sich daraus die soziale Kompetenz.

Der Workshop startet mit Übungen zur Selbsterfahrung. Die Teilnehmer finden Zugang zu den eigenen Gefühlen. Erst diese Selbsterkenntnis erlaubt es, ähnliche Gefühle in anderen richtig einzuschätzen. Wer dagegen Gefühle in sich selbst abspaltet, neigt zu Wahrnehmungsverzerrungen und wird auch die Grundelemente der Kommunikation, die Emotionen, bei anderen verzerrt wahrnehmen.

Anschließend geht es in die Interaktion. Bewußt wahrgenommene Wut läßt sich auch adäquat und wirksam ausdrücken. Es gibt kein besseres Anger-Management als den angemessenen Ausdruck von Gefühlen. Tatsächlich gibt es keine negativen Gefühle. Wohl aber sozial erwünschte und sozial unerwünschte. Beide Arten zu erkennen und in das Miteinander einzubringen, bildet die Grundlage guter erfolgreicher Kommunikation und letztendlich von Selbstwert und Lebensglück.

Der nächste Kurs in Achtsamer Kommunikation findet im Frühjahr 2020 statt. Reservierungen der wenigen Plätze im kleinen Gruppenkurs (max. 8 Teilnehmer) sind ab sofort möglich.

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