Sieben Tipps gegen den verflixten Beziehungs-Stress

Kennen Sie den Filmklassiker “Das verflixte 7. Jahr” von Billy Wilder? Darin geht es um einen Ehemann, der im siebten Ehejahr den Lockrufen der Sirene Marilyn Monroe zu erliegen droht, am Ende aber – typisch 50er Jahre – den Wert von Treue und Beziehung über das augenblickliche Lustgefühl stellt.

In guten Beziehungen gibt es stets beides: Freundschaft und Romanze. Geborgenheit und Nervenkitzel. Womit wir auch schon bei den oben genannten sieben Tipps für weniger Beziehungsstress wären. Um sich in einer Beziehung wohl zu fühlen, sollte beides verwirklicht werden: Verbindlichkeit und Abenteuerlust.

Das geht nicht. Und schon gar nicht nach sieben Beziehungsjahren. Werden Sie vielleicht entgegnen. Meine Antwort: Es geht und zwar so:

1. Reservieren Sie sich persönliche Auszeiten, in denen Sie genau das machen, was ihnen allein gefällt. In stressfreien Beziehungen schenken sich die Partner Freiheit. Beim grölenden Public Viewing muss die Freundin nicht unbedingt dabei sein. Vielleicht erkunden sie die Boutiquen der neuen Mall auch lieber mit ihrer besten Freundin.

2. Überraschen Sie ihren Partner mit kleinen Wohltaten. Eine kleine Aufmerksamkeit kostet nicht viel, doch die Wirkung kann sehr groß sein. Psychologische Studien belegen, dass Menschen gerade diese unerwarteten (!) kleinen Gefälligkeiten hoch schätzen und der Sympathiewert des anderen drastisch steigt.

3. Erinnern Sie sich an das, was ihnen am Anfang der Beziehung gemeinsam am meisten Spaß gemacht hat und gönnen sie sich diese angenehme Wiederholung – nicht nur einmal im Jahr.

4. Lachen Sie gemeinsam. Positive Gefühle verbinden. Scherzen sie wieder mehr. Seien Sie kindisch und albern. Nach einem harten Konflikt sollte man vielleicht nicht gleich Witze reißen, doch schon so manches eisige Schweigen wurde durch einen missglückten Scherz gebrochen.

5. Machen Sie eine Reise zusammen. Reisen inspiriert und ist aufregend. Dieses Gefühl der Erregung bei neuen Eindrücken wird sich auf ihre Beziehung übertragen und sie werden sich mit ganzen neuen Augen, fremd und deshalb umso reizvoller erleben.

6. Tun Sie etwas für sich. Bringen Sie sich selbst in gute Stimmung und suchen sie dann das klärende Gespräch. Wenn es ihnen gut geht, strahlen sie Wohlwollen und Freude aus. Das wirkt auf den Partner anziehend, er/sie spiegelt automatisch und das Klärungsgespräch findet in einer konstruktiven Atmosphäre statt.

7. Besuchen Sie zusammen einen Tanzkurs. Die Musik stimuliert die rechte Gehirnhälfte und macht sie kreativer. Die Bewegung tut ihrem Körper gut und führt dazu, dass sie sich jünger fühlen. Bei Standardtänzen sind sie gezwungen, sich zu berühren. Sie befriedigen damit das menschliche Grundbedürfnis nach Berührung. Auf einer tiefen menschlichen Ebene wächst so neue Verbundenheit.

Der achte Tipp spielt im verflixten 7. Jahr nur indirekt eine Rolle, dafür aber umso intensiver: Sex. Wenn es in der Beziehung nicht läuft, ist man nicht unbedingt dazu aufgelegt. Psychologische Studien raten dazu Handeln und Einstellung neu zu denken und Ursache und Wirkung zielbewusst zu vertauschen. Sex und Liebe gehören irgendwie zusammen, doch was war zuerst da? Getreu dem Henne-Ei-Problem, rate ich, nicht lange darüber nachzudenken, sondern (es) einfach und einvernehmlich zu machen.

Viel Erfolg!

 

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