Sex als Stresslöser

In einem Kurs zur Stressprävention wie beispielsweise “Easy Stressmanagement kompakt” lernt man eine Menge über Reframing, kognitive Umstrukturierung, Zeitmanagement, konfliktlösende Kommunikation und Entspannungsverfahren. Einer der wichtigsten Stresslöser wird dort aber nur am Rande gestreift: Sex.

Marvin Gay singt sogar von Sexual Healing (Heilung). Tatsächlich gibt es neben dem Sport wohl keine andere Technik, die so effektiv das Stresslevel senkt wie guter Sex. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, beziehungsweise auf der Haut. Menschen haben ein natürliches angeborenes Bedürfnis nach Hautkontakt. Berührung kann tatsächlich heilen, denn sie ist für jeden Menschen ein Zeichen des Angenommenseins, der Akzeptanz und somit von Geburt an überlebenswichtig. Wer erinnert sich nicht daran, wie wohltuend es war, wenn einem jemand in den Arm genommen hat. Berührung und Körperwärme zeigen uns auf einer tiefen, vorrationalen Ebene, daß wir gewollt und okay sind. Aus dieser Fremdannahme entwickelt sind dann auch eine Selbstakzeptanz. Weil andere einen wertschätzen, glaubt man instinktiv, daß man etwas wert ist. Berührung und Sex wirken also intuitiv auch auf unser Selbstvertrauen, eine wichtige Stütze in Zeiten der Stressbelastung.

Sex berührt uns. Er hält uns in Bewegung und ist damit sogar für den einen oder anderen eine Alternative zum Sport. 2 Stunden Sport in der Woche halten bekanntlich jung, fit und stressfrei. Zumindest belegen das aktuelle wissenschaftliche Studien. Ganz so viel Sex muß es dann aber doch nicht sein, wie andere Untersuchungen zeigen. Tatsächlich steigt die Wirkung auf das Gefühl der Zufriedenheit und das Einssein mit sich selbst nicht, wenn man besonders viel Sex hat. Einmal pro Woche guter Sex ist vollkommen ausreichend für die meisten Menschen, um im Gleichgewicht zu sein. Dieses Untersuchungsergebnis ist erstaunlicherweise unabhängig von Alter und Geschlecht. Frauen und Männer haben ein ähnliches Bedürfnis was Qualität und Quantität anbetrifft.

Zusammenfassend läßt sich tatsächlich sagen, daß guter Sex die Allround-Methode gegen Stress ist. Beim Sex ist man in Bewegung, was gut für den Körper ist. Man spürt Berührung und Körperwärme, was ein tiefes Gefühl von Akzeptanz vermittelt. Man gibt dem Partner ein gutes Gefühl, was die eigene Selbstwirksamkeit steigert und positiv zum Selbstwert beiträgt. Man einer hört beim Liebespiel auch Musik, was wiederum die rechte Gehirnhälfte stimuliert und uns das große Ganze und Beziehungen leichter erkennen läßt. Ja, Sex macht damit auch kreativer. Für den einen oder anderen Künstler war es sogar die Hauptquelle seiner Inspiration.

Andere Inspirationen für ein stressfreies Leben mit mehr Genuss und Entspannung finden sich in dem Kurs “Easy Stressmanagement” oder in individuellen Coachings zum Thema Stressprävention, soziale Kompetenz und Work-Life-Balance.

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