Schlaflos in Berlin

Vielleicht lag es am Vollmond oder an der fetten Bratwurst vor dem zu Bett gehen. Manchmal kann man einfach nicht genau sagen, warum es eine unruhige Nacht wird. Jeder hat diese Erfahrung wohl schon einmal gemacht. Man war hundemüde, freute sich auf das Zubettgehen und dann plötzlich, nachdem die erste Erschöpfung zu ein paar Stunden Schlaf geführt hat, ist man hellwach. Man findet einfach nicht mehr zurück in die Träume. Erschwerend kommt dann hinzu, daß man am nächsten Tag fit sein möchte und keinen Wert auf dekorative Augenringe legt. Doch wie könnte es anders sein. Die Sorgen über das Morgen sind kein gute Ruhekissen und es kommt zu einer schlaflosen Halbnacht.

Es graut einem schon vor den anstehenden Aufgaben. Doch es gibt ein paar Dinge, die man tun kann, um trotz einer unbefriedigenden Nacht einen guten Tag zu erleben. Folgendes sind die Tips für unfreiwillige Schlafwandler:

  1. Am besten man macht sich Mut, indem man sich ins Gedächtnis ruft, daß der wirklich harte Teil des Tages erst in ein paar Stunden anbricht. Kurz nach dem Aufstehen hat man noch genügend Restenergie, um sich bis zum Nachmittag zu retten.
  2. Gleichzeitig erinnert man sich an ähnliche Tage, die man auch schon überstanden hat. Bei genauerer Betrachtung sogar recht gut.
  3. Der Mangel an Energie braucht einen Ausgleich. Tabu ist alles, was einen noch träger macht. Also möglichst wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen. Keine Kartoffeln und keine Nudeln. Es lebt sich leicht an diesem Tag, wenn man zum Vegetarier wird und frisches Obst als Energiequelle nutzt.
  4. Außerdem sollte man sich um Aktivität bemühen. Normalerweise rät man zu Pausen, doch wenn man müde ist und eine Pause macht, übertölpelt einen der Sandmann.
  5. Stattdessen sollte man jede Stunde die Toilette aufsuchen und mit kaltem Wasser das Gesicht benetzen. Die Menschen, die unter der Dusche einschlafen, lassen sich an einer Hand abzählen.
  6. Sorgen halten einen wach. Was einem gerade noch eben den letzten Nerv gekostet hat, ist jetzt die Rettung. Wenn es gar nicht mehr geht und einem die Augen zufallen, denkt man an die Menschen, denen man besser nicht im Dunkeln begegnen möchte.
  7. Wer entscheiden kann, was er an diesem Tag macht, sollte sich für Aufgaben entscheiden, die er schon tausendmal gemacht hat oder anders formuliert, die er im Schlaf beherrscht. Neues verlangt Konzentration und Wachheit. Die Zeit dafür kommt nach dem nächsten Winterschlaf.
  8. Und schließlich Kaffee. Eine Tasse pro Stunde reicht. Das Koffein kann auch auf anderem Weg zugeführt werden. Die Gefahr dabei ist natürlich, wenn man eine Etappe ausläßt, trifft einen die Rückkoppelung in Form von stärkster Müdigkeit doppelt hart. Am besten man kommt ohne Kaffee bis zum Mittag und gönnt sich danach jede Stunde die einzige sinnvolle Pause: Die Kaffeepause.

Das gute an zermürbenden Nächten, die keinen Grund zu haben scheinen, ist, daß man sich unglaublich auf den nächsten Abend freut und die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung von Nacht zu Nacht geringer wird. Wenn doch nicht, sollte man über eine längere Pause nachdenken und in sich gehen. Der beste Weg, um seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen, heißt es. Gut möglich, daß das der tiefere Sinn der Schlaflosigkeit ist. Manch einer der seine Träume verwirklichen möchte, ist gerade im Berliner Nachtleben richtig. Traumfänger, die ein Stress freieres Leben und Work-Life-Sleep-Balance suchen, sind zusätzlich im Kurs Easy Stressmanagement willkommen.

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