Das geniale Selbsthilfe-Interview

Man kann dafür viele Marketing unterstützende Labels kreieren, doch egal ob man es “Die Kunst des Nein-Sagens”, “Moderne Führung”, “Stressmanagement für den Job” oder auf eine andere einprägsame Art titulieren will, im Kern bleibt es ein einfaches Interview mit erstaunlicher Wirkung.

Unter dem Begriff “Monkey Management” haben sie in Trainings zur Gesprächsführung eine gewissen Popularität erreicht, die Fragen, die Veränderung bewirken.

Hier sind Sie:

1. Wie lautet das Problem?

Wer möchte kann nun gerne sein Anliegen zur Probe einbringen. Jeder Mensch hat Dinge, an denen er gerne arbeiten möchte. Die wenigsten Lebenssituationen sind auf Dauer ideal.

2. Wie könnte es gelöst werden?

An dieser Stelle stocken viele zuerst. Lösungen? Wie oft beginnt man über seine Schwierigkeiten zu erzählen und hofft, dass das Gegenüber einen mit Lösungen überrascht. Im genialen Selbsthilfe-Interview wird genau diese Erwartung enttäuscht. Die innere Blockade, die einen hoffen lässt, dass Hilfe von außen kommt, wird mit einem einzigen Zug elegant Matt gesetzt. Die wirkliche Lösung kommt (fast) immer von Innen, von einem Selbst.

3. Was kannst Du tun?

Zur Sicherheit schiebt man noch Frage Nummer 3 hinterher. Sie gewährleistet, dass die Verantwortung tatsächlich nicht delegiert wird. Sie ist auch eine riesige Motivation, suggeriert sie doch heimlich: DU KANNST etwas tun, die Frage ist nur was.

4. Was tust Du?

Die abschließende Frage fördert die Umsetzung. Mit ihrer Beantwortung wächst die Verpflichtung, der Erkenntnis auch Taten folgen zu lassen.

Vier Fragen machen den Gesprächspartner zu seinem eigenen Coach.

Experimente, Erfahrungen und Erfolge sind herzlich willkommen.

This entry was posted in News und Tips and tagged , , , . Bookmark the permalink.

Hinterlasse eine Antwort